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Ehre, wem Ehre gebührt. Nur gebührt meist gerade den Menschen keine Ehre, die diese für sich am lautesten beanspruchen wollen. Ehre ist dabei ein Konstrukt der Gesellschaft, das erfunden wurde, um bestimmte Verhaltensweisen als besonders Erstrebenswert zu definieren, obwohl sie das in Wahrheit gar nicht sind.

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Soldaten ehren andere Soldaten, die dumm genug waren, für den Reichtum von Menschen, die sie nicht kannten, zu kämpfen. Die Soldaten schießen dabei dreimal ziellos in die Luft, um die Sinnlosigkeit des Lebens der Gefallenen zu symbolisieren.

Verhalten, das in der Vergangenheit als besonders ehrenhaft galt:

  • In den Krieg zu gehen und zu sterben.
  • Familienmitglieder zu töten, um die Ehre der Familie zu bewahren. (sogenannte Ehrenmorde)
  • Dinge zu tun, die besonders riskant, gefährlich, teilweise sogar lebensgefährlich sind. Sogenannte Mutproben .
  • "Treue ist meine Ehre" - Sprichwort im nationalsozialistischen Deutschland, damit die Bürger nicht gegen die korrupte und unfähige Regierung aufbegehren, obwohl sie dazu allen Grund hätten.
  • Jemandem sein Ehrenwort geben - ein Synonym für eine Lüge.

Man kann zusammenfassen: Alles, was angeblich ehrenvoll ist, ist in seiner eigentlichen Bedeutung schlecht, oft auch illegal und sogar dumm.