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Strip Soccer

Zwei Mannschaften treten auf einen Ball (namentlich Fußball) ein, um ihn in eines von meistens zwei Toren, nämlich das der anderen Mannschaft, zu schießen. Eine Variante von Fußball heißt Bolzen, bei der zwei Mannschaften auf ein Tor schießen, wobei abwechselnd eine und dann die andere Mannschaft für die Verteidgung des Tores verantwortlich ist. Wie die meisten Mannschaftssportarten ist auch Fußball ziemlich stupide, aber trotzdem durchaus spaßig.

Die meisten Menschen beschränken ihr Interesse an diesem Sport vor allem auf das passive Beobachten. In der Tat ist der durchschnittliche Fußballfan keineswegs athletisch gebaut. Nein - er ist regelrecht fett und träge, besoffen, laut und dreist. Kurzum: er ist eine Schande.

Fußball als PassivkulturBearbeiten

Die Kultur der Fußballfans hat eigentlich nur sehr wenig mit dem Sport an sich zu tun. Zum gepflegten Fußballabend, wie er im Sprachgebrauch gerne bezeichnet wird, gehören bunte Schals, ein Fernsehgerät, jede Menge Bier, eine Kostümierung, die die Fans tragen, auch gern als Trikot bezeichnet wird, und ein gewisses Liederrepertoire. Man kann erkennen, dass beim Fußballabend jegliches Sportgerät fehlt. Ein Tor oder ein runder Ball fehlt fast immer.

Aber zumindest der Mannschaftssportcharakter wird gewahrt, indem man eigentlich niemals alleine Fußball schaut, sondern immer mit einigen anderen zumeist ebenfalls betrunkenen und männlichen Menschen, die alle dem eigenen Team angehören. Ganz recht: ein gegenerisches Team nimmt selten am Fußballabend teil, wesewegen hier der Mannschaftssportcharakter auch schon wieder aufhört.

Offiziell schaut man dann gemeinsam ein Fußballspiel, das andere Leute für einen austragen. Die Fußballfans nehmen dabei möglichst lautstark Partei für eine spezielle Mannschaft. Dabei spielt Fachkenntnis weniger eine Rolle als Sturheit. Man kann auch laut den Schiedsrichter beschimpfen, wenn man keine Ahnung von den Regeln hat.

Nach oder zwischen den Spielen bespricht man noch einmal intensiv das Gesehene, wobei hauptsächlich die wilden Beschimpfungen rezitiert werden. Dann und auch während des Spiels schon wird gemeinsames Singen praktiziert, um die Einheit der Gruppe zu stärken. In der Tat ist Fußballgucken ein tief religiöses Unterfangen mit einer ganz eigenen Gruppendynamik. Nur selten gibt es sogenannte Konvertiten, die ihre fanatisch verehrte Lieblingsmannschaft gegen eine andere tauschen.

Fußball in der öffentlichen WahrnehmungBearbeiten

Wie jede Religion wird auch Fußball von Außenstehenden zutiefst skeptisch beurteilt. Besonders der Anblick besoffener Fußballfans, die vermutlich jeden schon einmal mit ihren lauten religiösen Gesängen genervt haben, schreckt viele Menschen ab - zurecht, muss man sagen. Von allen gängigen Religionen ist Fußball eine der aggressivsten. Die Zeugen Jehovas mögen ja nerven, wenn sie einmal im Jahr an der Tür klingeln, aber sie kotzen wenigstens nicht vor die Tür und sagen, dass man allen Bayern die Lederhosen ausziehen solle.

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