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Wallfahrt der Geldscheine.jpg

Manche sagen, dass Geld die Wurzel allen Übels ist. Ja, das mag sein. Aber das Verführerische am Geld ist die Anonymität der Wurzel allen Übels; Geld an sich hat keinen Wert, es bekommt einen Wert erst dadurch, dass Menschen ihm einen fiktiven Wert beimessen. Es ist damit ein virtueller Repräsentant eines echten Wertes.

Genauer gesagt, kann man mit Geld viele Menschen umbringen, die Umwelt zerstören und vielleicht sogar den Weltuntergang einleiten, und trotzdem wird nie jemand einem die Verantwortung für das Übel geben.

Moderne GeldtransaktionenBearbeiten

Geld an sich hat keinen Wert. Es gewinnt erst einen Wert, wenn man es investiert. Wenn man sehr häufig Geld investiert, wird man meistens ein Investor genannt. Seit den Anfängen des 20 Jahrhunderts schließen sich immer häufiger viele Investoren zusammen, um noch besser ihr Geld investieren zu können. Weil das Geld bekanntlich nur einen virtuellen Wert hat, kann man nämlich Geld auch besonders gut und geschickt anlegen - der Wert ändert sich gemäß den Umständen entsprechend.

Wenn viele Investoren sich dann zusammenschließen und beispielsweise sagen, dass sie geschlossen Nahrungsmittel aufkaufen, werden Nahrungsgmittel auf der ganzen Welt knapper. Durch den bloßen Kauf, aber auch durch die anschließende Nahrungsmittelknappheit wird Nahrung immer teurer. Die Kunst der Investoren besteht dann darin, genau in dem Moment die Nahrungsmittel zu verkaufen, wenn die Nahrungsmittel noch nicht schlecht geworden sind, die Menschen ein Maximum an Hunger verspüren und sie trotzdem noch nicht gestorben sind, also immer noch eine möglichst große Zahl von Käufern vorhanden ist. Dann kann der Investor seine billig eingekauften Nahrungsmittel teuer weiter verkaufen und hat großen Profit gemacht.

Das Geld, das der Investor also gewonnen hat, stammt in diesem Fall von den Leuten, die sich gewöhnlich kaum Nahrung kaufen können. Natürlich kann es hierbei hin und wieder vorkommen, dass der eine oder andere von ihnen unschuldig stirbt. Aber im Grunde wollte der Investor ja nur das Beste von den Menschen - nämlich ihr Geld. Deswegen wird er auch nie des Mordes angeklagt, obwohl man manchem Investor durchaus vorwerfen könnte, er sei absichtlich für den Tod einiger Menschen verantwortlich.

InflationBearbeiten

Geld wird hergestellt von Ländern bzw. deren Landesbanken. Weil diese Landesbanken in geregeltem Maße mehr Geld herstellen, verringert sich der Wert des Geldes mit der Zeit - es gibt einfach mehr Geld, aber trotzdem annähernd gleiche Anzahl von Gütern. Dieser Vorgang wird Inflation genannt. Sicher, die Länder könnten die Inflation auch auf Null reduzieren. Man sagt aber, dass eine gewisse Inflation gesund ist. Gesund ist sie deshalb, weil es sich dadurch nicht lohnt, Geld in seiner Reinform lange zu horten. Damit wird es umso attraktiver, ein Investor zu werden.

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