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Die Globale Erwärmung, oftmals einfach und irreführenderweise auch Klimawandel genannt, ist ein mäßiger Temperaturanstieg auf der ganzen Erde der letzten 200 Jahre. Dieser Temperaturunterschied wird ganz allein - ja, allein - vom Menschen verursacht. Es gibt selbst heute noch Einige, die diesen Umstand nicht anerkennen und leugnen. Fakt ist, dass um 1800 eine kleine Eiszeit aufhörte und sprungartig in den letzten 200 Jahren die globalen Temperaturen um das doppelte zugenommen haben, als sie in der mittelalterlichen Warmphase in einem 500 Jahr-Zeitraum langsam zugenommen haben. Man könnte also sagen, dass derzeit die Temperaturen etwa viermal so schnell ansteigen als normal wäre.

Gründe der Globalen ErwärmungBearbeiten

Warum ist das eigentlich so? Tja, das ist leicht zu erklären: vor 3,5 Milliarden Jahren war es auf unserer Erde sehr heiß. Es gab schon erste Ozeane und das erste Leben. Diese kleinen Lebewesen haben nach und nach CO2 aus der Luft in sich aufgenommen und sind gestorben und haben sich abgelagert, wodurch sich die Erde abgekühlt hat.

Naja, und was machen wir Menschen in den letzten 200 Jahren? Wir buddeln diese kleinen toten Lebewesen aus in Form von Kohle und Erdöl und feuern das CO2 wieder in die Luft. Es dürfte logisch sein, dass sich der CO2-Gehalt der Luft dem paläontologischen Niveau wieder annähert und die globalen Temperaturen damit ebenfalls.

Auswirkungen der ErwärmungBearbeiten

Man geht davon aus, dass sich bis 2100 die Temperaturen um 1,1 °C bis 6,4 °C erhöhen werden. Das klingt niedlich, nicht wahr? Aber die Effekte schaukeln sich gegenseitig auf:

Abschmelzen der arktischen GletscherBearbeiten

Wenn alles wärmer wird, wird das auch das Eis am Nordpol. Messungen ergaben bisher, dass der Nordpol überdurchschnittlich stark von der Erwärmung betroffen ist. Kein Wunder, sage ich, weil der Nordpol ja auch genau zwischen den USA und Russland, also zwei besonders CO2-austoßreichen Ländern, liegt. Da kann der Südpol einfach nicht mithalten!

Die Eisdecke in Grönland zum Beispiel ist bis zu 4000 Meter über Normalnull hoch. Schmilzt sie ein bisschen ab, so ist die Oberfläche der Eisdecke weiter unten (logisch) und damit in einer anderen Klimazone. Das heißt, in 4000 Meter Höhe schmilzt das Eis nur langsam wegen der Erwärmung, in 3500 Metern aber umso schneller.

Man muss daher davon ausgehen, dass das Eis jetzt vielleicht noch langsam abschmilzt, in ein paar Jahrzehnten jedoch schneller, als wir gucken können. Das gleiche gilt natürlich auch für das Eis aller Gletscher auf der ganzen Welt.

Ansteigen des MeeresspiegelsBearbeiten

Genaue Daten lassen sich hier schwer finden. In den letzten Jahrzehnten stieg der Meeresspiegels aber bisher um 3 cm pro Jahrzehnt. Aber wohin geht die Reise, wenn das Grönlandeis weg ist? Schätzungen gehen davon aus, dass durch das Abschmelzen des Grönlandeises der Meeresspiegel um 1,5 Meter bis zum Jahr 2100 steigen könnte[1]. Das bedeutet nicht nur, dass die Deiche in Ostfriesland neu gebaut werden müssten und dass wir unsere schönen Urlaubsorte in Ozeanien verlieren. Das bedeutet auch, dass große Flüchtlingsströme eine neue Völkerwanderung einleiten können. Völkerwanderungen haben schon das römische Reich zerstört - warum nicht auch westliche Demokratien?

Winde und UnwetterBearbeiten

Eine erste und vermutlich schon spürbare Folge der Erwärmung ist weniger eine Erwärmung des Wetters an sich, sondern eine Varianz der Wetterumschwünge, also die Unstetigkeit von Temperaturen. Im Grunde leben wir in einem schön sortierten Wetterzyklus von Jahr zu Jahr. Dieser Wetterzyklus hat sich seit hunderten von Jahren einpendeln können und brachte uns milde Sommer und Winter. Durch eine verstärkte Klimaveränderung erhöht sich als erstes immer die Wechselwirkung in der Luft - auch Wind genannt. Das bedeutet, es wird stürmisch werden in den kommenden Jahrzehnten. Gerade Kaltphasen im Hochsommer zeugen im Grunde davon, dass der Nordpol gerade seine kalte Luft durch wärmere Luft ersetzt und die kalte Luft in den Süden (also zu uns) pumpt. Je öfter das vor kommt, desto stärker schmilzt der Nordpol, was wiederum die Globale Erwärmung weiter steigert.

Verlust des PermafrostbodensBearbeiten

Erwärmung bedeutet verstärkte Winde. Und Winde bedeuten, dass selbst typisch warme Regionen im Sommer Kältephasen erfahren werden und umgekehrt typisch kalte Regionen Warmphasen. So wird auch der Permafrostboden häufiger Gelegenheit bekommen aufzutauen. An sich nicht schlimm - entsteht ja nur eine Menge Matsch, da in Nordsibirien. Leider enthält der Permafrostboden auch eine Menge Methan, der sogar ein noch besserer Klimaerwärmer ist als CO2[2]. Damit erwärmt sich das Klima weiter, womit ein Teufelskreis der globalen Klimazerstörung entsteht.

Neue RessourcenBearbeiten

Aber nicht etwa der Permafrostboden ist der größte Klimaerwärmer - nein, es ist der Mensch. Und weil der Mensch so fies und gemein ist, wird er die neuen Situationen einfach dazu nutzen, noch mehr Ressourcen abzubauen. Durch das Abschmelzen des arktischen Eises werden neue Ölfelder nutzbar sein und im freigelegten Permafrostboden könnte der Mensch auch auf die Idee kommen, sich gezielt auf die Suche nach Methan-Ressouren und Ölfeldern zu machen. Dadurch wird im Grunde nur noch mehr der Klimawandel beschleunigt.

ReferenzenBearbeiten

  1. Das Grönlandeis - die große Unbekannte - Hamburger Abendblatt
  2. Klimakiller Methan

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