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Ein vom Leben Gebeutelter mit seinem Leben.

Das Leben ist hinterhältig und tückisch. Eine besondere Tücke des Lebens liegt auch darin, dass niemand so genau weiß, was das Leben eigentlich ist. Man geht im Allgemeinen davon aus, dass es mit der Geburt anfängt und mit dem Tod endet - aber das Ganze dazwischen ist schlecht definierter Mist. Mit dem philosophischen Existentialismus gibt es ein ganzes Fachgebiet der Wissenschaft, das sich seit tausenden von Jahren damit beschäftigt und immer noch keine annehmbare Antwort gefunden hat.

Sinn des LebensBearbeiten

Es ist eigentlich müßig, sich einen Sinn von etwas zu überlegen, von dem man ohnehin schon so wenig weiß wie vom Leben. Aber die Menschen neigen dazu es trotzdem zu tun. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Vermutungen kristallisiert, was der Sinn des Lebens sein kann:

  1. Glücklich sein (nach Aristoteles)
  2. Geld anhäufen (ein virtueller Sinn des Lebens, der von Adam Smith erfunden wurde)
  3. Einem Gott dienen (hier wird ein Abstraktum durch ein anderes ersetzt, wunderbar!)
  4. Cornflakes essen (Geht vermutlich auf die Werbeindustrie zurück)
  5. Nordamerika, Afrika und einen dritten Kontinent seiner Wahl erobern
  6. Einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und ein Kind zeugen
  7. Sterben
  8. Freunde haben (nach Niklas Luhmann, der ja sowieso alles weiß)

Wie dem auch sei. Man erkennt sofort, dass es nicht sinnvoll sein kann, nur von einem Sinn im Leben auszugehen, was vermutlich daran liegt, dass unser Leben bzw. unsere Welt nicht eindimensional ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir nur ein Haufen genetischer Moleküle sind, die eigentlich gar nicht wissen, wonach sie streben sollen; statt dessen strebt ein genetisches Individuum stets nach einem unterschiedlichen Ziel und am Ende überleben nur die Individuen, die ein zumindest nicht komplett falsches Ziel vor Augen hatte. Oder mit anderen Worten: wer es sich zum Ziel seines Lebens macht, die Niagara-Fälle herunter zu schwimmen, wird sich evolutorisch nicht durchsetzen können.

Zeit vor dem LebenBearbeiten

Jeder Mensch erfährt in seinem Leben recht rasch, dass inbesondere die Zeit vor dem Leben des Menschen eine viel bessere Zeit gewesen ist. Seltsamerweise hängt dies nicht mit dem historischen Zeitpunkt des Lebens zusammen. Die Zeit vor dem Leben ist demnach eine mythische Zeit, in der die Menschen rechtschaffend, strebsam und respektvoll gewesen sind. Zudem soll diese Zeit einfacher und generell einfach schöner gewesen sein.

Diese Zeit wird von den älteren Menschen stets als "Damals" bezeichnet. Sätze wie "Damals hätte es das nicht gegeben." oder "Damals war das nicht so schwer." begleiten alle Menschen ein Leben lang.

Zeit nach dem LebenBearbeiten

Viele Religionen gehen davon aus, dass die Zeit nach dem Leben oder auch das Leben nach dem Tod eine viel schönere Zeit sein wird als das Leben selbst. Bei dieser Aussage muss man Vorsicht walten lassen. Man muss vermuten, dass die Religionen dies einfach nur behaupten, um einige kranke und alte Menschen auf dem Sterbebett noch schnell zu sich konvertieren zu lassen, um ihre eigene Statistik aufzuschönen.

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