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Wie alle Religionen hat auch der Optimismus ein Symbol - die grauenvoll entstellte Fratze eines grinsenden Menschen

Der Optimismus ist eine Religion, die es Menschen erlaubt, das Leben mit ewig bester Laune resultierend aus einem krankhaften Harmoniebedürfnis hinter sich zu bringen, auch wenn nach objektivem Maßstab alles völlig daneben läuft.

Der Begriff Optimismus wurde erstmals in der frühen Neuzeit geprägt, vorher war dieselbe Lebensanschauung unter dem Namen Naivität bekannt, was von den Humanisten jedoch als zu wenig wissenschaftlich-subtil befunden wurde.

Entwicklung des OptimismusBearbeiten

Über die frühe Entwicklung des Optimismus ist wenig bekannt. Sicher ist jedenfalls, dass vor der frühen Neuzeit kaum nennenswert frohlockt wurde. Zur Zeit des Mittelalters etwa machte es die Pest den meisten Menschen meist nicht möglich, optimistisch zu sein, da das persönliche Ende immer nah und nie gut war. Diese deprimierende Anfangsphase war jedoch mit Beginn der Renaissance beendet. Heute ist der Optimismus nach Automobilität, Konsum, Fußball, Alkohol, dem Glauben an Geld, dem Glauben an das Christentum und dem Pessimismus die achtgrößte Religion der Welt.

Optimismus und PessimismusBearbeiten

Das Verhältnis zwischen Opti- und Pessimisten ist ein schwieriges, das aufgrund des unterschiedlichen Basisverhaltens beider als unüberwindliche Hürde im interkulturellen und vor allem interreligiösen Kommunikationsprozess gilt.

Besonders gefährlich ist dies in Situationen, in denen ein Pessimist sich – wie es seine Art ist - voller Hingabe in seinem Leid und dem Gedanken an die Ungerechtigkeit der unabänderlichen, nicht-besten Welt suhlt und der Optimist hier – ganz nach der wiederum ihm eigenen Art - versucht, Hilfestellung in Form von optimistischen Ritualen und manipulativen Verhaltensumwandlungen zu geben. Dabei wird von den meisten Optimisten das Verfahren der Situationsdrehung angewandt, bei dem ein ätzender Sachverhalt in seiner subjektiven Sichtweise so gedreht wird, dass er auf möglichst enervierende Weise der optimistischen Philosophie und damit seinem partout glücklichen Ende entspricht. Viele Pessimisten reagieren hier sensibel.

Optimisten und Pessimisten werden gerne jedoch fälschlich opponiert. Richtig ist hingegen, dem Optimisten den Realisten zu opponieren. Der Optimist steht deutlich in der Irrealität des Futurs, Realist und Pessimist hingegen basieren auf soliden Füßen des täglich gelebten Lebens. Der Optimist hat noch viel zu reifen und zu lernen auf dem Weg der Erkenntnis, bis er über das Zwischenstadium des Realisten schließlich mit Erfahrungsreife und Erleuchtung durch die Sicht des echten Pessimisten auf die Welt blicken darf.

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