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Gebraeu-Jules
Seit vor 100 000 Jahren die Menschen ihren biologischen Gegnern das erste Mal mit der Keule den Schädel zertrümmert haben, gelten besonders intelligente Menschen als die Alphatierchen der menschlichen Gesellschaft. Wissenschaft ist eine Zunft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, immer bessere Keulen für die Menschen zu entwickeln. Man geht allgemein davon aus, dass Wissenschaftler besonders intelligente Menschen sind, was nur selten dadurch getrübt wird, dass Intelligenz anders definiert wird als die Fähigkeit zum Bau großer Keulen.

Durch die griechischen Philosophen wurde die Wissenschaft auf ein neues Level abstrahiert, sodass heute auch Philosophen als Wissenschaftler gelten. Es gibt insgesamt genau zwei Gruppen von Wissenschaften: sinnvolle und unsinnvolle Wissenschaft - oftmals auch Naturwissenschaften oder Geistenswissenschaften genannt.

NaturwissenschaftenBearbeiten

Der naturwissenschaftliche Ansatz besteht daran, ganz viele Messungen durchzuführen und am Ende ein Muster in den Messungen zu finden, sodass sich zukünftige Versuche mit an die 90%er Wahrscheinlichkeit im Ausgang vorhersagen lassen.

Ein Physiker ist man, wenn man wie Newton heraus findet, dass doppelt so große Kräfte doppelt so große Wirkungen erzielen. Zum Beispiel fiele auf einem Planeten mit doppelt so großer Masse wie die Erde ein Apfel mit doppelter Geschwindigkeit. Da dies auf mindestens 90% aller Planeten der Fall ist, gilt die Physik als Naturwissenschaft.

Ein Physiker ist man aber auch, wenn man wie Albert Einstein heraus findet, dass nichts schneller sein kann als das Licht, also auch kein Apfel. Also kann auch auf keinem unendlich großen Planeten jemals ein Apfel mit Lichtgeschwindigkeit zu Boden fallen. Weil dies für mindestens 90% aller unendlich großen Planeten der Fall ist, bleibt die Physik auch eine Naturwissenschaft.

Man kann erkennen, dass die Ergebnisse der Naturwissenschaften keinesfalls unumstößlich sind - meistens sind sie sogar regelrecht naiv. - Aber sie funktionieren! Was will man mehr?

GeisteswissenschaftenBearbeiten

Geisteswissenschaften sind eine Wissenschaft, die ohne Messungen, sondern nur mit blankem Menschenverstand arbeitet. Es ist also eine imaginäre Wissenschaft, die kaum noch Bezug zur Realität hat.

Die meisten Geisteswissenschaftler müssen, wenn sie etwas behaupten, belegen können, dass es mindestens eine Person gegeben hat, die diese Behauptung schon vorher behauptet hat. Wenn es viele solcher Personen gibt oder eine sehr bedeutende, dann gilt die Behauptung und kann als Aussage angesehen werden.

Eine Ausnahme hierbei nimmt die Mathematik ein. Die Mathematik kommt auch ohne Messungen aus und verifiziert Behauptungen durch Gesetze der Logik. Diese Logik hat allerdings leider wenig mit der Realität zu tun, weswegen die Mathematik sich meistens an den Rockzipfel der Naturwissenschaften heftet, um nicht in Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Amerikanische WissenschaftlerBearbeiten

In den USA gibt es eine ganze Horde von Wissenschaftler, die ständig viele Dinge herausfinden, die eigentlich sowieso schon jeder wusste oder einfach nur falsch sind. Meistens finden sie ihre neuen Erkenntnisse mittels modernster Computertechnologie heraus.

  • Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Heringe sich mittels Furzen verständigen. [1]
  • Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Barfußlaufen die Muskulatur stärker beansprucht als das Laufen mit Schuhen.[2]
  • Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schlechte Zähne zur Entwicklung von Demenz beitragen können.[3]


Vermutlich haben amerikanische Wissenschaftler aber nur herausgefunden, dass sich nutzlose Informationen besser unter der Menschenmenge verbreiten lassen, wenn der Autor einfach eine Ansammlung von amerikanischen Wissenschaftlern ist, die vielleicht auch einen Computer bedienen können. Dabei sei zu sagen, dass Computer eigentlich gar nichts beweisen können, sondern nur Hinweise auf etwas liefern. Und überhaupt: wenn die Information so wichtig wäre, würde der Erfinder vermutlich beim Namen genannt und nicht als Amerikanischer Wissenschaftler tituliert.

ReferrenzenBearbeiten

  1. Furzende Heringe
  2. Barfüßer auf dem Marsch
  3. Wissenschaftler machen sich Sorgen über schlechte Zähne

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